Ätherische Öle in der Förderung
Im Rahmen von Liah’s individueller Förderung kamen auch ätherische Öle zum Einsatz. Mit sechs Monaten erlitt sie ihren ersten epileptischen Anfall und erhielt zunächst Antiepileptika, deren Wirkung jedoch nur begrenzt war. Weitere Medikamente führten dazu, dass Liah zeitweise apathisch wirkte und kaum Fortschritte machte.
Auf der Suche nach ergänzenden Möglichkeiten empfahl uns eine Freundin ätherische Öle. Nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzt:innen wurden diese vorsichtig eingesetzt, parallel zu den bestehenden Fördermaßnahmen. Schrittweise konnten die Medikamente reduziert werden, während Liah kontinuierliche Fortschritte zeigte.
Diese positiven Erfahrungen motivierten mich, eine Ausbildung als Aromatherapeutin zu absolvieren und die gewonnenen Kenntnisse gezielt in der Begleitung meiner Tochter einzusetzen. Besonders die sprachliche Entwicklung konnte innerhalb weniger Monate spürbar gefördert werden: Liah erweiterte ihren Wortschatz von wenigen bekannten Wörtern auf vollständige Sätze.
Die Öle kommen auch im Alltag zum Einsatz und unterstützen bei kleineren Beschwerden, wie leichten Erkältungen oder Schürfwunden. Gleichzeitig dienen sie als ergänzende Impulse in der Förderung, um Lernprozesse zu unterstützen.
Hinweis: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht und keine therapeutische Empfehlung oder medizinische Anordnung. Die beschriebenen Erfahrungen beziehen sich ausschließlich auf Liah und können nicht verallgemeinert werden.





